Die Seele der Tiere

Es gibt nicht wenige Menschen, die essen gerne Fleisch und tierische „Produkte“, haben aber ein Problem damit, dass die Tiere vielleicht im Leben und beim Sterben gelitten haben könnten. Vielleicht versuchen sie das Thema dadurch abzumildern, dass sie „Bio“ einkaufen, aber ein Rest Verunsicherung bleibt, denn: „Du sollst nicht töten!“

Meine Sicht der Dinge hierzu ist, dass jedes Tier etwas Charakteristisches, Wesenhaftes und vielleicht sogar Persönliches hat, selbst wenn es ein Kollektivwesen (z.B. ein Insekt) ist. Mit dem physischen Tod wird diese Identität wieder Teil der kollektiven Matrix seiner Spezies und des Erdbewusstseins. Wir könnten also die uns umgebende Natur inklusive der Tiere mehr achten und ihnen (wenn es denn sein soll) einen leichten Tod ermöglichen. Viele Menschen auf allen Kontinenten haben diese Chance nicht…

Was können wir noch tun? Die Antwort ist: wir verändern das WIE.

Normalerweise bewerten wir das was wir essen danach, ob es uns schmeckt und ob es mehr Imbissstandard, Hausmannkost oder Sternekoch-Niveau ist. Vielleicht schmeckt es frisch, exotisch, italienisch, asiatisch oder bräuchte etwas mehr von einem bestimmten Gewürz und überhaupt: der Esslöffel Butter macht den Geschmack. Das ist gewohnheitsmäßiges Essen, Alltagsbewusstsein wie wir es kennen; man hört auf, wenn man satt ist und freut sich, wenn es geschmeckt hat.

AB JETZT!

  1. Ab jetzt werde ich mir mehr Zeit und Ruhe zum Essen nehmen.
  2. Ich werde die Speise im Mund etwas länger halten und bewegen, bis mir das Besondere in ihr bewusst wird.
  3. Wenn ich Tomaten esse, werde ich das Wesen der Tomate spüren; Brot, Gemüse, Salate, Reis, Suppen, Desserts, Getränke usw.
  4. Und das Gleiche werde ich mit Fleisch, Milch, Käse und und anderen tierischen „Produkten“ machen.
  5. Ich werde mich mit dem Wesen des Tieres verbinden, sein Wesen in mir erspüren, mich mit ihm in Dankbarkeit verbinden.
  6. Und ich werde aufhören zu essen, wenn der innere Impuls sich meldet aufzuhören. Ping! Aufhören.
  7. Ach ja und noch etwas werde ich tun, BEVOR ich etwas zu mir nehme. Ich werde etwas warten und mit allen Sinnen in Kontakt gehen.
  8. Gesegnet seist du voller Dankbarkeit. Danke.

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